Eine abwechslungsreiche Woche war das wieder. Diesmal habe ich zwischendrin den Ortsteil gewechselt, damit ich andere Termine besser wahrnehmen konnte. An den ersten Tagen lachte dazu auch noch die Sonne – das tat gut! Gleich konnte ich die ersten Griller antreffen, eine fröhliche Runde, allerdings noch in warmen Jacken. In Alsbach ging es um Krippenplätze, Müll, Hundehaufen, Spielplatz-Reparaturen, das Ortsbild, schlammige Ecken, unübersichtliche Ausfahrten, Verkehrssicherheit auf der Durchfahrtsstraße, Straßenschäden und den Wunsch nach einem Basketballfeld. Die Dauerbrenner Parken und Geschwindigkeitsüberschreitungen waren stetiger Begleiter. In Hähnlein genauso, außerdem war erneut das Baugebiet Thema. Dazu kamen große Sorge um den Erhalt der Hausarztpraxen, klar: auch wieder der Schwund des Einzelhandels und Straßenschäden, Heckenschnitt an Straßenkreuzungen, Schulwegsicherheit.

Immer öfter kommen jetzt auch kurze Ansagen: „Ich hab schon gewählt!“. Ich denke, das Briefwahl-Auszählteam wird ordentlich zu tun haben.

Mehrere AlsbacherInnen haben sich zusammengetan, um mit mir über das Spannungsfeld Ortsverdichtung zu diskutieren. Dabei ging es engagiert um Fragen des Grünflächenerhalts und der Quartierbelastung durch Bauten und Verkehr.

Ein Hexen-Zufalls-Treffen hatte ich am Weiberfastnachts-Donnerstag. Wollte gerade eine Ausgabe des „Bergsträßers“ aus dem Rathaus holen, da lockte mich laute Party-Musik weiter. Die Alsbacher Hexen belagerten gerade den Bürgermeister und nahmen mich fröhlich in ihre Mitte. Ein Glas Sekt habe ich mitgetrunken, den Likör dann doch lieber sein lassen. Ich wollte ja noch Haustüren besuchen.

Der Zweckverband kommunale Dienste Alsbach-Hähnlein-Zwingenberg, kurz ZKD, hat am Freitag offiziell seinen neuen Betriebshof bezogen. Nach kurzen Reden der Bürgermeister und der Planerin konnte alles besichtigt werden – übersichtliche Verwaltungsräume, aufgeräumte Werkstätten und  Fahrzeughallen. Besondere Farbakzente setzen einige Bilder des sehr sympathischen Künstlers Jürgen Klaban.

Nach dem „offiziellen“ Teil konnte ich auch mit dem zusammengewachsenen ZKD-Team ins Gespräch kommen. Sie verrieten mir, dass demnächst auch die Abgabe von Elektroschrott auf dem Betriebshof möglich sein wird.

Meine Haustür-Tour vom 25. Februar bis zum 2. März:

  • Spessartring
  • Spießgasse
  • Georg-Fröba-Straße (nördl. Teil)
  • Wiesenhof
  • Gernsheimer Straße (südl. Seite)
  • Alsbacher Straße
  • Auf der Beune
  • Im Kirschensand
  • Ernst-Pasqué-Straße (westlicher Teil)
  • Alte Bergstraße