Dieser letzte Tag hatte es in sich. Um 7 Uhr haben sich die Teams vor den Bäckern in Alsbach und Hähnlein getroffen. Wir haben an die Wahl erinnert, uns viel Zuspruch eingeholt und meine Sommerblumensamen verteilt. In Alsbach hatte ich dann noch eine besondere Begegnung: Als sich Laden und Straße kurz vor 10 Uhr mal ganz leerten, stand da plötzlich ein einsamer Hund, von Frauchen vergessen. Im Laden wussten die Damen, zu wem er gehörte, aber leider nicht, wo er wohnte! Wie gut, dass wir hier auf dem Dorf sind: eine Freundin kannte Hund und Adresse und ich konnte ihn nach Hause bringen. Miteinander, weil’s besser geht!!

Gleich bin ich dann zum Asylverein gestoßen, der mit Bewohnerinnen und Bewohnern wie jedes Jahr bei der Müllsammelaktion der Gemeinde mitmachte. Ich glaube, für mich war das jetzt das 16. Mal, dass ich beim „Gelände-Aufräumen“ geholfen habe und ich bin wie immer erschüttert, was die Menschen so alles in die Gegend werfen. Vom Bonbonpapier über to-go-Becher, Fastfood-Verpackung, Schnapsflaschen, Spielzeug und Kleidung bis zu elektronischen Geräten. Ich glaube, die kleinen Vereinsgruppen schaffen die vielen Straßenränder gar nicht. Wir sollten alle Bürgerinnen und Bürger stärker ansprechen, bei den Aktionen mitzumachen.

Pause gab es dann heute keine. Die letzten Alsbacher Straßen warteten. Der viele Regen in den letzten Tagen hat meine Tour ein bisschen behindert. Ich war deshalb froh über meine Unterstützer. Heike Hofmann hat für mich das Gewerbegebiet Sandwiese übernommen und aus meinem Alsbacher Team bekam ich Hilfe für den Grenzweg, Jugenheimer und Karlstraße. Und um 17.28 Uhr konnte ich nach 51 Gesprächen über Ortsentwicklung, Verkehr, Kinderbetreuung, Nachbarschaft und Internet ganz tief durchatmen: Alle Straßen, alle Häuser wurden im Wahlkampf besucht! Es war eine tolle Zeit, in der ich viel über den Ort und die Menschen hier erfahren habe. Das wird über den Wahlkampf hinauswirken. Danke, dass Ihr mich so nett an den Türen empfangen habt!

Zuhause die Abschlussaktion und damit noch eine neue Erfahrung: Ich hatte zur virtuellen Fragestunde eingeladen. War das erste Mal, dass ich „Facebook life“ genutzt habe. Wie konnte es anders sein, erstmal gab es Probleme beim Einrichten der Kamera. Ging dann mit Verspätung los. Eine Stunde später habe ich meinen Wahlkampf-Feierabend erklärt. Suppe gab’s und ein Glas Wein. Hab jetzt doch nochmal neugierig auf die Facebook-Seite geguckt: 443 Personen habe ich mit der Fragestunde erreicht. Das mache ich sicher wieder.

Meine Haustürtour in dieser Woche:

  • Im Schelmböhl
  • Weilerweg
  • Beuneweg
  • Im Sonnenwinkel
  • Im Klingen (oberes Drittel)
  • Martin-Biebesheimer-Straße
  • Jugenheimer Straße
  • Am Hasselbach
  • Holunderweg
  • Scribastraße
  • Tannenburgstraße
  • Jossastraße
  • Karlstraße
  • Im Kellerchen
  • Im Strenger
  • Ernst-Pasqué-Straße
  • Grenzweg (Karl allein)

Wohnhäuser im Gewerbegebiet: Heike Hofmann, (Akazienweg, Am Eichwald, Kiefernweg, Birkenweg, Erlenweg, Sandwiesenstraße)