Wahlkampftagebuch

Wahlkampfende – nochmal volles Programm

Dieser letzte Tag hatte es in sich. Um 7 Uhr haben sich die Teams vor den Bäckern in Alsbach und Hähnlein getroffen. Wir haben an die Wahl erinnert, uns viel Zuspruch eingeholt und meine Sommerblumensamen verteilt. In Alsbach hatte ich dann noch eine besondere Begegnung: Als sich Laden und Straße kurz vor 10 Uhr mal ganz leerten, stand da plötzlich ein einsamer Hund, von Frauchen vergessen. Im Laden wussten die Damen, zu wem er gehörte, aber leider nicht, wo er wohnte! Wie gut, dass wir hier auf dem Dorf sind: eine Freundin kannte Hund und Adresse und ich konnte ihn nach Hause bringen. Miteinander, weil’s besser geht!!

Gleich bin ich dann zum Asylverein gestoßen, der mit Bewohnerinnen und Bewohnern wie jedes Jahr bei der Müllsammelaktion der Gemeinde mitmachte. Ich glaube, für mich war das jetzt das 16. Mal, dass ich beim „Gelände-Aufräumen“ geholfen habe und ich bin wie immer erschüttert, was die Menschen so alles in die Gegend werfen. Vom Bonbonpapier über to-go-Becher, Fastfood-Verpackung, Schnapsflaschen, Spielzeug und Kleidung bis zu elektronischen Geräten. Ich glaube, die kleinen Vereinsgruppen schaffen die vielen Straßenränder gar nicht. Wir sollten alle Bürgerinnen und Bürger stärker ansprechen, bei den Aktionen mitzumachen.

Pause gab es dann heute keine. Die letzten Alsbacher Straßen warteten. Der viele Regen in den letzten Tagen hat meine Tour ein bisschen behindert. Ich war deshalb froh über meine Unterstützer. Heike Hofmann hat für mich das Gewerbegebiet Sandwiese übernommen und aus meinem Alsbacher Team bekam ich Hilfe für den Grenzweg, Jugenheimer und Karlstraße. Und um 17.28 Uhr konnte ich nach 51 Gesprächen über Ortsentwicklung, Verkehr, Kinderbetreuung, Nachbarschaft und Internet ganz tief durchatmen: Alle Straßen, alle Häuser wurden im Wahlkampf besucht! Es war eine tolle Zeit, in der ich viel über den Ort und die Menschen hier erfahren habe. Das wird über den Wahlkampf hinauswirken. Danke, dass Ihr mich so nett an den Türen empfangen habt!

Zuhause die Abschlussaktion und damit noch eine neue Erfahrung: Ich hatte zur virtuellen Fragestunde eingeladen. War das erste Mal, dass ich „Facebook life“ genutzt habe. Wie konnte es anders sein, erstmal gab es Probleme beim Einrichten der Kamera. Ging dann mit Verspätung los. Eine Stunde später habe ich meinen Wahlkampf-Feierabend erklärt. Suppe gab’s und ein Glas Wein. Hab jetzt doch nochmal neugierig auf die Facebook-Seite geguckt: 443 Personen habe ich mit der Fragestunde erreicht. Das mache ich sicher wieder.

Meine Haustürtour in dieser Woche:

  • Im Schelmböhl
  • Weilerweg
  • Beuneweg
  • Im Sonnenwinkel
  • Im Klingen (oberes Drittel)
  • Martin-Biebesheimer-Straße
  • Jugenheimer Straße
  • Am Hasselbach
  • Holunderweg
  • Scribastraße
  • Tannenburgstraße
  • Jossastraße
  • Karlstraße
  • Im Kellerchen
  • Im Strenger
  • Ernst-Pasqué-Straße
  • Grenzweg (Karl allein)

Wohnhäuser im Gewerbegebiet: Heike Hofmann, (Akazienweg, Am Eichwald, Kiefernweg, Birkenweg, Erlenweg, Sandwiesenstraße)

 

Wetterhindernisse und Parlamentsarbeit

Nein, was ist das Wetter jetzt aasderlisch!! Nach dem Sturm am Sonntag, der auch dem Dorfgemeinschaftshaus auf dem Hähnleiner Marktplatz zugesetzt hat, bleibt es weiterhin fies windig und ist jetzt dauernd am Regnen. Wenn ich nicht wie ein nasser Pudel vor den Türen stehen will, kann ich meine Tour nur sehr eingeschränkt machen. Dabei fehlen noch ein paar Alsbacher Straßen.

Aber zu tun ist auch sonst genug. Heute Abend fand eine zusätzliche Sitzung der Gemeindevertretung in der Hähnleiner Sport- und Kulturhalle statt. Einziges Diskussionsthema: die Sicherung der ärztlichen Versorgung. Ich hatte für meine Fraktion einen Antrag eingebracht, mit dem der Betrieb des am 1.1.2019 gestarteten Medizinischen Versorgungszentrums in Hähnlein gesichert werden soll. Ein Zuschuss der Gemeinde soll einen notwendigen Beitrag zur finanziellen Absicherung des Praxisbetriebs leisten. Es gab dann noch Ergänzungswünsche von den Freien Wählern und Gemeindevorstand sowie den Wunsch der CDU, den Antrag mit den Änderungen als gemeinsamen Antrag zu verabschieden. Mir und meiner Fraktion war das starke Signal wichtig, deshalb haben wir das so gerne mitgetragen. Einstimmig konnte dem MVZ die Botschaft gegeben werden: besorgt Euch jetzt die nötigen Finanzmittel und seid für Eure Patientinnen und Patienten wieder 100%ig da!

Im Anschluss war noch einiger Austauschbedarf aus dem Publikum. Ich hoffe, ich konnte dazu beitragen, dass die Fragen geklärt wurden. Ansonsten: bei mir melden!

Einen Überblick zu den Anträgen, Beschlüssen und dem Diskussionsverlauf habe ich auf der SPD-Alsbach-Hähnlein-Seite eingestellt.

Hähnleinrunde beendet

Noch einmal ging‘s zum Wochenschluss nach Hähnlein. Ein paar Straßen nordöstlich fehlten noch auf der Runde. Leider konnte ich wegen des stürmischen Wetters nicht mit dem Fahrrad unterwegs sein, mein Anhänger ist ganz schön seitenwindempfindlich. Immerhin blieb es trocken und der Frühling zeigt sich auch mit Macht.

Absolut im Vordergrund stand jetzt das Thema „ärztliche Versorgung sichern“. Viele, vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger waren sehr besorgt, ob sie zukünftig noch eine Chance haben, im eigenen Ort zum Hausarzt zu gehen. Ich wurde informiert, dass schon jetzt die eingeschränkten Praxiszeiten zu großen Belastungen führen.

Aber auch andere Themen beschäftigen: der oftmals stinkende Landgraben, fehlende Beleuchtung auf dem oberen Teil Im Wiesengrund, der unterschiedliche Umgang der Gemeinde mit Verstößen gegen die Parkordnung und immer wieder die fehlende Einkaufsmöglichkeit. Sogar eine 9-Jährige fand es doof, dass es keine Geschäfte gibt! Allerdings geben wieder auch einige Hejner zu, dass das eigene Einkaufsverhalten für Geschäfte im Ort nicht förderlich ist ..

Beim Hofladen Kehr konnte ich einer fleißigen Wurstmacher-Truppe Hallo sagen und bekam vom Chef ein Eis geschenkt. Das war ein feines „Gudie“ für meine sowieso schon gute Laune!

Zwischendurch gab’s dann auch noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen in der Sport- und Kulturhalle beim Kindersachen-Flomarkt. Da ich ein paar Babys in meinem Freundeskreis habe, konnte ich die Gelegenheit nutzen, kleine Mitbringsel zu kaufen. Bei der Riesenauswahl überhaupt kein Problem. Und ein paar Bekannte habe ich natürlich auch getroffen.

Ein paar Häuser fehlten dann doch am Samstag noch, die wurden Montag besucht. Und am Montagabend konnte ich stolz einen „Geschafft“-Haken an die Ortsteiltour machen – alle Hähnleiner Straßen abgelaufen und an allen Häusern geklingelt.

Meine Haustürtour vom 4. bis 11. März:

  • Carlo-Mierendorff-Straße
  • Wilhelm-Leuschner-Straße
  • Johanna-Tesch-Straße
  • Platanenweg
  • Im Wiesengrund
  • Weilerstraße
  • Georg-Fröba-Straße

Große Bühne

In dieser Woche standen die großen Veranstaltungen im Vordergrund. Mittwoch konnte ich mein Programm und meine Haustürtour-Erfahrungen beim traditionellen Politischen Aschermittwoch mit meinen Gästen teilen. Wer mich kennt, weiß, dass ich da nicht „rumholze“, wie das auf der Bundesebene gepflegt wird. Aber deutlich bin ich schon geworden. Ortsentwicklung, transparente und serviceorientierte Rathausarbeit und Familienunterstützung waren natürlich Themen. Aber auch das aktuell brisanteste musste seinen Platz bekommen: die Sicherung der ärztlichen Versorgung in Hähnlein.

Am Vormittag hatte die SPD-Fraktion mit Unterstützung aus der IUHAS einen Antrag auf Sondersitzung der Gemeindevertretung gestellt, damit ein Zuschuss für das am 1. Januar gegründete Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) auf den Weg gebracht werden kann. Ohne den Zuschuss droht die Hausarztpraxis zu schließen, mit fatalen Folgen für die Hähnleinerinnen und Hähnleiner und auch den Fortbestand der Apotheke. Handeln ist jetzt angesagt!

Heike Hofmann, ungezählte Male schon unser Gast, hat ihr Grußwort diesmal auch ganz dem Bürgermeisterwahlkampf gewidmet. Dabei hat sie unsere gemeinsame Arbeit im Kreistag, vor allem an den sozialen Themen, in den Blick genommen. Wie immer freuten sich unsere Gäste, mit ihr auch zu eigenen Themen ins Gespräch zu kommen. War eine runde Sache – Super Rückmeldungen zu den Reden; aber auch der Hering, Schefflers Grüne Soße und Hähnleiner Kartoffeln fanden guten Anklang bei den über 50 Gästen. Neben Wasser und Bier gab es übrigens meinen „Hauswein“ vom Weingut Kühnert, den Rotwein namens Paul.

Nur Wasser gab es dann am Donnerstag auf dem Echo-Podium. Davon zum Glückreichlich, denn auf der Bühne war es irre warm und das Adrenalin gab sein Übriges. War auch was Besonderes, meinen 28. Hochzeitstag mit so vielen Menschen zu begehen; gut, dass mein Mann es sportlich nahm. Und „balinern musste ick“! War echt ne Uffjabe .. denn ich bin ja nun schon viel länger Hessin als ich Berlinerin war!

Sehr viele positive Rückmeldungen habe ich für meinen Auftritt erhalten – lieben Dank für alle! Angucken kann man sich den aufgezeichneten Lifestream auf meiner Facebook-Seite (gibt leider nur die FB-Quelle des Echos).

Keine Hexerei – Blick auf Busverbindungen, bauliche Ortsentwicklung und den ZKD

Eine abwechslungsreiche Woche war das wieder. Diesmal habe ich zwischendrin den Ortsteil gewechselt, damit ich andere Termine besser wahrnehmen konnte. An den ersten Tagen lachte dazu auch noch die Sonne – das tat gut! Gleich konnte ich die ersten Griller antreffen, eine fröhliche Runde, allerdings noch in warmen Jacken. In Alsbach ging es um Krippenplätze, Müll, Hundehaufen, Spielplatz-Reparaturen, das Ortsbild, schlammige Ecken, unübersichtliche Ausfahrten, Verkehrssicherheit auf der Durchfahrtsstraße, Straßenschäden und den Wunsch nach einem Basketballfeld. Die Dauerbrenner Parken und Geschwindigkeitsüberschreitungen waren stetiger Begleiter. In Hähnlein genauso, außerdem war erneut das Baugebiet Thema. Dazu kamen große Sorge um den Erhalt der Hausarztpraxen, klar: auch wieder der Schwund des Einzelhandels und Straßenschäden, Heckenschnitt an Straßenkreuzungen, Schulwegsicherheit.

Immer öfter kommen jetzt auch kurze Ansagen: „Ich hab schon gewählt!“. Ich denke, das Briefwahl-Auszählteam wird ordentlich zu tun haben.

Mehrere AlsbacherInnen haben sich zusammengetan, um mit mir über das Spannungsfeld Ortsverdichtung zu diskutieren. Dabei ging es engagiert um Fragen des Grünflächenerhalts und der Quartierbelastung durch Bauten und Verkehr.

Ein Hexen-Zufalls-Treffen hatte ich am Weiberfastnachts-Donnerstag. Wollte gerade eine Ausgabe des „Bergsträßers“ aus dem Rathaus holen, da lockte mich laute Party-Musik weiter. Die Alsbacher Hexen belagerten gerade den Bürgermeister und nahmen mich fröhlich in ihre Mitte. Ein Glas Sekt habe ich mitgetrunken, den Likör dann doch lieber sein lassen. Ich wollte ja noch Haustüren besuchen.

Der Zweckverband kommunale Dienste Alsbach-Hähnlein-Zwingenberg, kurz ZKD, hat am Freitag offiziell seinen neuen Betriebshof bezogen. Nach kurzen Reden der Bürgermeister und der Planerin konnte alles besichtigt werden – übersichtliche Verwaltungsräume, aufgeräumte Werkstätten und  Fahrzeughallen. Besondere Farbakzente setzen einige Bilder des sehr sympathischen Künstlers Jürgen Klaban.

Nach dem „offiziellen“ Teil konnte ich auch mit dem zusammengewachsenen ZKD-Team ins Gespräch kommen. Sie verrieten mir, dass demnächst auch die Abgabe von Elektroschrott auf dem Betriebshof möglich sein wird.

Meine Haustür-Tour vom 25. Februar bis zum 2. März:

  • Spessartring
  • Spießgasse
  • Georg-Fröba-Straße (nördl. Teil)
  • Wiesenhof
  • Gernsheimer Straße (südl. Seite)
  • Alsbacher Straße
  • Auf der Beune
  • Im Kirschensand
  • Ernst-Pasqué-Straße (westlicher Teil)
  • Alte Bergstraße

 

Ganz im Westen ..

Meine Haustürtour führte mich in dieser Woche ins westliche Hähnlein. Spezielle Themen stehen da im Vordergrund. Zum einen die geplanten Aufrüstungen der großen Stromtrassen, für die unsere Gemeinde im Dezember eine kritische Stellungnahme abgegeben hat. Auch das neue Baugebiet und der Kita-Neubau beschäftigen die Menschen. Mit einigen habe ich über die Baustellenzufahrt über einen vor Hähnlein liegenden Feldweg gesprochen. Er kann das Quartier entlasten und vielleicht sogar langfristig als Zufahrt dienen. Verkehr war natürlich auch sonst einer der Schwerpunkte. Ich konnte mir vor Ort ein Bild von gesenkten Bürgersteigen und angefahrene Ampelarme machen und den Bus beim „Ecke-schneiden“ beobachten.

In der Gernsheimer Straße waren die Haustürgespräche wegen des Lärms nicht so entspannt wie andernorts. Ich finde, das Land Hessen braucht eine stärkere Kampfansage! Ich finde es unerträglich, dass die Kommunen nicht einmal eine Mitwirkung bei der Verkehrsregelung für die Ortsdurchfahrten haben. Auch die Busverbindung nehme ich nochmal genauer in den Blick. Es scheint, dass sie nicht zu den Zeiten passt, in denen Schülerinnen und Schüler sich auf den Weg machen. Was das Wohnen in Hähnlein betrifft: Es gibt sowohl dringenden Bedarf an preiswerten Wohnungen als auch einen überraschend hohen Leerstand bei den Einfamilienhäusern.

Mit einer Kiste Büchern habe ich am Freitag die Schulbücherei besucht. Die von meinen Kindern ausgemusterte Jugendliteratur war dort sehr willkommen. Eine wunderbare Einrichtung ist das – für die Schule sowieso und zugleich wichtiger Bildungsbaustein in unserer Gemeinde.

Klar, der Wahlkampf steht zurzeit im Vordergrund – aber ab und zu gibt’s auch anderes Programm. Da habe ich am Mittwoch mal die Grenze nach Zwingenberg überschritten, zu Vortrag und Diskussion „Stadt und sozialer Zusammenhalt“.  Es wird uns noch sehr beschäftigen, wie wir uns gegenüber den Städten und dem „Sog“ der Metropolen behaupten können und wie wir dabei unseren Zusammenhalt bewahren. Dazu durchaus passend gab’s zum Wochenausklang regionale Kultur bei der Karnevalsitzung in der Sport- und Kulturhalle Hähnlein.

Meine Haustür-Tour vom 18. bis 23. Februar:

  • Karl-Marx-Straße
  • Wiesenstraße
  • Im Ritterbruch
  • Bruchweg
  • Gernsheimer Straße (nördl. Seite und westl. Teil)
  • Hufelandstraße
  • Im Hirscheck
  • Römerstraße
  • Im Schäfersgarten
  • Spießgasse West
  • Rhönstraße
  • Johann-Valentin-May-Straße
  • Mittelstraße
  • Schulstraße
  • Odenwaldring
  • Taunusring
  • Donnersbergstraße

 

Feuerwehr-Podium

Heute war ich zu einem besonderen Vereinsgespräch eingeladen. Gemeinsam mit meinem Mitbewerber stellte ich mich den Fragen der freiwilligen Feuerwehr Alsbach-Hähnlein. Eine zweistündige Gesprächsrunde in freundlicher Atmosphäre im gut gefüllten und ganz schön heißen Sitzungsraum des Alsbacher Gerätehauses. Die Moderation haben sich die beiden Vereine geteilt.
Die wesentlichen Themen waren die Tageseinsatz-Sicherung, Nachwuchsgewinnung und Helferbindung. Wir diskutierten, wie die Einsatzakzeptanz durch Arbeitgeber verbessert werden kann, allen voran der eigenen Gemeindeverwaltung und des ZKD. Wichtig, dass wir hier verlässlich sind und gutes Beispiel geben. Außerdem, wie wir die Jugend und auch ihre Eltern für die Arbeit in der Feuerwehr gewinnen, welche Anreize dafür sinnvoll und leistbar sind. Ich denke, wir sollten neben Schülerinnen und Schülern gezielt  Azubis und junge Migranten in Alsbach-Hähnlein ansprechen. Zuletzt wurde ich natürlich gefragt, wie ich es mit den Standorten halten will. Da gilt für mich der bestehende und fortzuschreibende Bedarfs- und Entwicklungsplan von 2015 mit der klaren Aussage, dass die derzeitige Standortverteilung beibehalten werden soll. Persönlichen Austausch gab es zum Schluss noch in der Kellerbar.

Sonntags-Ortsspaziergang in Alsbach

Beim zweiten Ortsspaziergang lachte uns die Sonne! Eine Runde von 25 Bürgerinnen und Bürgern traf sich mit mir an der Alsbacher Erpelanlage. Deren Umgestaltung war damit gleich das erste Thema und wir konnten einen kritischen Blick auf die zum Fällen gekennzeichneten Bäume werfen. Einige sind erkennbar nicht mehr gesund, aber andere müssen wohl einfach dem Konzept weichen. Finde ich schade, auch wenn der Ersatz in blühenden Bäumen besteht. Ansonsten wird begrüßt, dass nun was passiert und die Gruppe hofft auf wirklich generationenübergreifende Nutzung der Anlage. Dazu gehört auch, dass aktiv zum Training an den Trimm-Geräten angeregt wird. Dass sie dort zur Verfügung stehen, reicht nicht.

Unser Weg führte uns über den Kreisel und gab Anlass, über die uneinsichtige Haltung des Landes bei den kommunalen Verkehrsregelungsfragen zu klagen. Ich hätte gern Tempo 30 um die Kreisel. Sie gehören zum Schulweg und werden rücksichtslos und häufig regelwidrig befahren.

Wir gingen dann zum JuZe und machten uns ein Bild vom Außengelände mit dem zur Sanierung anstehenden Bolzplatz. Fragen zum JuZe-Betrieb wurden natürlich auch gestellt („wie oft geöffnet“ oder „wie stark frequentiert“?) und ein Seniorenbeiratsmitglied konnte ergänzen, dass die Räume auch für Senioren genutzt werden, z.B. für PC-Schulungen.

Am Fußballplatz vorbei ging es flotten Schrittes zum REWE-Abriss-Gelände. Eine beeindruckende Baustelle, bei der wir leider wegen des Sonntags keine Aktionen bestaunen konnten, wie das an den anderen Tagen bei Groß und Klein der Fall ist.

Zum Abschluss – allmählich hatte sich die Gruppe verkleinert – war unser Ziel das Eiscafé. Kaffee-Trinken war nicht drin, gerappelt voll! Mit der Alternative waren aber alle mehr als einverstanden: ein Eis auf die Hand, das wir an der Linde bei letztem Austausch genossen haben.

 

Von Gärtnern, Bauern und Schützen

Die Temperaturen werden angenehmer, in den Vorgärten empfangen mich Krokusse, der Frühling kündigt sich an. So kann mich eine Erkältung nicht von der Haustürtour abhalten, ich halte allerdings in den letzten Tagen freundlich Abstand, um niemanden anzustecken.

Themen waren in dieser Woche zum Beispiel: Ein zusätzliches Café wird gewünscht, in dem man auch frühstücken kann. Gehweg-Schäden werden beklagt, der Müll auf den Wegen aus  und um den Ort, Äste, die in den Radweg ragen, nicht passgenaue Buszeiten, Hundekot auf und an den Wegen, Abfall auf dem Spielplatz, katastrophale Heckenschnitte, LKW-Verkehr durch den Weilerweg und in allen Straßen auch immer wieder die Parksituation.

Manche Menschen haben mich an der Tür richtig freudig erwartet, mit einigen habe ich später telefoniert, weil wir uns verpasst haben. Überhaupt nehmen einige meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger das Angebot gern an, mich zu ihren Themen anzurufen oder sogar einen Hausbesuch zu vereinbaren. So habe ich das Kleingarten-Gelände Auf der Bach kennengelernt. Bisher war ich daran immer nur vorbeigefahren. Auf vielen wird liebevoll für die Eigenversorgung angepflanzt. Leider gibt es auch verwahrloste Ecken, die die Nachbarn bekümmern.

Ein besonderer Besuch war auch der bei unserem einzigen Alsbacher Vollerwerbsbauern. Der letzte Teil vom echten „Dorf“, das sich ja sonst sehr gewandelt hat. Wir sprachen über Holz, die Tiere, Denkmalschutz und die Flächenverteilung, mit denen ein heutiger Bauer wirtschaftet. Da ich auf meiner Tour noch länger unterwegs war, konnte ich leider die Gelegenheit nicht nutzen, Kartoffeln mitzunehmen. Muss ich nachholen.

Und damit nicht genug mit neuen Eindrücken. Nach vielen Jahren habe ich endlich die Gelegenheit genutzt, meine Genossen im Schützenverein zu besuchen. „Vereinsmeisterschaften“ lautete der Termin und vorgefunden habe ich eine muntere Runde von Hobby-Schützen, die sich zum gemeinsamen Abendessen und Gespräch treffen, dabei dann auch mal auf den Schießstand gehen. Sie ließen es sich nicht nehmen, mich ihre Sportgeräte ausprobieren zu lassen. So versuchte ich mein Glück (oder doch Geschicklichkeit?!) mit Luftpistole und Luftgewehr. Ich war mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Den Wochenabschluss bildete die erste Karnevalsitzung des Alsbacher Karnevalsvereins. Mein Mann und ich gingen, wie immer seit vielen Jahren, mit unserem Kerweverein. Und es war wie immer ein schöner Abend! Mit Rücksicht auf meine Erkältung sind wir diesmal nicht ganz so lange geblieben ..

Meine Haustür-Tour vom 11. bis 16. Februar:

  • Hauptstraße
  • Floriansweg
  • Auf der Bach und An der Dornhecke
  • Starkenburgring
  • Am Hinkelstein
  • Am Ecksand
  • Am Sportfeld

Das war ein Knaller – Familienfest für Alsbach-Hähnlein

„So viele Kinder gibt es hier bei uns!?“ – Manche Gäste des SPD-Familienfestes waren überwältigt von der Anzahl der Kleinen, die in der Sport- und Kulturhalle umherwuselten. Bei nieseligem Wetter waren viele Eltern dankbar für das Angebot,das wir ihnen an diesem Sonntag gemacht haben. Die Kinder tobten in der Hüpfburg,warfen Pfeile auf Luftballons, kickten Richtung Torwand, düsten mit Bobbycars durch kleine Tore, ließen sich schminken, das Glücksrad drehen und Luftballontiere erstellen. Auch die XXL-Bausteine waren ein Renner und nach und nach gab es auch Ausruh- und Lesezeiten auf dem großen Kissen.

Meine Waffelbäckerinnen kamen ins Schwitzen und mehrfach musste Teig nachgeliefert werden.

 

 

 

Mit den Großen

Pinselschlumpf-Kunst

ging es den ganzen Nachmittag im Dialog um die Familienthemen im Ort, z.B. Spielplätze und Verkehrssicherheit. Manche waren aber auch an meinen anderen Programmpunkten interessiert. So verging der Nachmittag wie im Flug. Wir sollten das unbedingt wieder machen!

„Das wollen wir öfter!“

fast das ganze Team

 

Meinen Helferinnen und Helfern ein ganz großes DANKESCHÖN! Sie haben alle wunderbar mit Essen und Getränken versorgt und die Stationen gut betreut. So hatten die Eltern ein bisschen Freiraum zum Austausch miteinander und mit mir.

Sie konnten mich treffen:

  • In den 118 Straßen der Gemeinde, in denen ich seit 10 Wochen unterwegs war, bei etwas über 1000 Gesprächen.
  • Bei 7 eigenen Veranstaltungen
  • Bei vielen Terminen von Politik und Vereinen
  • Im Internet, per Mail und Telefon

Direkter Kontakt zu mir:

Anke Paul | Kirchstraße 44 |
64665 Alsbach-Hähnlein

Tel: 06257/939422  Mobil: 0162/9832754
Mail: anke@anke-paul.de
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