Wahlkampftagebuch

Alsbacher Woche – vom Einkaufen und anderen Sorgen

In dieser Woche hatte ich meine Tour in Alsbach. Da ist jetzt die Einkaufssituation immer wieder Thema. Eine Bürgerin hat mir vom neuen Nahkauf in Zwingenberg erzählt und ich habe gleich die nächste Gelegenheit genutzt, mir den Laden einmal anzugucken. Mitten im Wohngebiet findet man dort alles, was man braucht. Klar, es ist kein Supermarkt mit der großen Produktbreite, aber man kann sich prima versorgen. Mit dem Fahrrad ist ein Einkauf vom südlichen Alsbach aus gut zu erledigen. Es hilft ja nix, wir müssen die REWE-Ausfallzeit überbrücken.

„Alsbach könnte mehr aus sich machen“ sagten einige Mitmenschen und boten auch gleich an, sich hier einzubringen. Es gibt den Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum, gelben Tonnen, besseren ÖPNV-Anbindungen von Bahn zu Bus und umgekehrt, mehr Sicherheit am Kreisel  und kritischer Prüfung aufgestellter Funk-Antennen. Und immer wieder ist das Parken Thema.

Am Donnerstagabend hatte die SPD zum Austausch zum Thema „ärztliche Versorgung im ländlichen Raum“ eingeladen. Eine gute Gelegenheit war das, vom Landrat über die Organisation von Kliniken, Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren informiert zu werden. Deutlich wurde, dass wir für unseren Ort zügig handeln müssen, dabei aber keine Hektik aufkommen darf. Unverzichtbar ist, die Krankenkassen mit ins Boot zu nehmen.

Heute habe ich mit meinem Unterstützerteam die Halle für das Familienfest morgen vorbereitet. Wir hoffen, dass viele Familien vorbeischauen!

Meine Haustür-Tour vom 5. bis 9. Februar:

  • Zwingenberger Straße
  • Bahnhofstraße
  • Im Erpel
  • Sandstraße
  • Bickenbacher Straße
  • Im Klingen (unteres Drittel)
  • Im Bangert
  • Odenwaldstraße
  • Hauptstraße

Ortsspaziergang in Hähnlein – das Wetter war gnädig ..

Es war ein bisschen gewagt, zum Februaranfang zum Spazierengehen einzuladen, aber das Wetter hat an diesem Sonntag einigermaßen mitgespielt. Zumindest blieb es trocken und so trotzten 17 Mitmenschen dem fiesen Wind und gingen mit mir zu den Orten der anstehenden Investitionen in Hähnlein. Wir starteten an der Grundschule, wo in naher Zukunft der Kita-Neubau mit einer gemeinsamen Mensa entstehen soll. Die Direktorin der Schule bot uns spontan die Gelegenheit, auch die Schulinnenräume zu besuchen und so warfen wir vor allem ein paar Blicke in die Räume, in denen die Kinder ihre freie Zeiten nutzen. Der Schulalltag wurde gleich ein bisschen „plastischer“. Aufgewärmt haben wir das Gebäude durch die Hintertür verlassen und gleich die Kurve zu Spielplatz und bestehender Kita genommen.  Um die nächste Ecke konnten wir uns dann vorstellen, wo das Baugebiet entstehen soll und sprachen vor allem über die zukünftig aufgerüsteten Stromtrassen und die Verkehrssteuerung.

Dann zog es uns zurück. Auf dem Marktplatz haben wir noch über die aktuellen Platzplanungen gesprochen und dann gab’s zur Fortsetzung der Gespräche Stärkung beim Wintergrillen + Sonntagscafé im Dorfgemeinschaftshaus.

Freue mich schon auf den nächsten Spaziergang – am 17. Februar in Alsbach.

 

Eine weitere Woche im Gespräch an der Haustür – jetzt war Hähnlein dran

Montag hatte ich noch einen Kreistagstermin, aber an den anderen Tagen dieser Woche hieß es nach dem Arbeiten: aufs Rad und ab nach Hejne.

Der Hinweg ist immer wunderbar, den Berg runter, über den schnellen Radweg mit kleinen Zwischensteigungen an den Brücken zügig nach Westen. Von den kleinen Straßen unseres jüngsten „Neubaugebiets“, Am Holzlachgraben und Am alten Neckarbett,  habe ich mich dann im Verlauf der Woche in dieser Richtung weiterbewegt. Heute kam ich bis zum Ende der Marktstraße. Ein Haus vor Schluss gingen mir die Flyer aus … Da geht’s dann beim nächsten Mal weiter. Geborene Hejner habe ich kennengelernt, Zugezogene aller Generationen und ein paar Neubürger. Viele Themen werden immer wieder genannt: die Parksituation, rücksichtsloses Fahren, LKW-Belastung, schlechte Busverbindungen, die fehlenden Geschäfte, der Marktplatz, Bänke-Wünsche, Sorge über Straßenbeiträge. Dazu kamen Mülleimerwünsche,  der Verlust der Sparkasse und Kritik an der neuen Beleuchtung des Radwegs. Mit Frau Dr. Vock konnte ich die aktuelle Hausarzt-Situation besprechen.

Bei allen Problemen sind aber doch die meisten ganz zufrieden mit ihrem Ort. „Ich wollt nicht woanders leben“ habe ich ein paar Mal gehört. Und am Freitag konnte ich selbst sehen, dass das Mädde-drin-Café immer mehr Zuspruch erhält. Ordentlich voll war’s. Schön, dass es so gut angenommen wird. Ich mache auf meiner Tour auch immer wieder Werbung dafür. Vielleicht finden sich ja auch noch ein paar zusätzliche Ehrenamtliche?

Mein täglicher Rückweg nach Alsbach dann nicht sehr zügig : am Berg muss ich immer noch ganz schön schnaufen. Mein Mann sagt, Trainingseffekt nach 6 Wochen – 4 habe ich immerhin schon ..

Meine Haustür-Tour vom 29. Januar bis 2. Februar:

  • Am alten Neckarbett
  • Am Holzlachgraben
  • Am Weiher und Im Ort („Bordaschweg“)
  • Im Steingarten
  • Täubchesweg
  • Zum Landgraben
  • Rodauer Straße
  • Im Rodacker
  • Ringweg
  • Gartenstraße
  • Waldstraße
  • Marktstraße

 

Ein Morgen im Wald

Rechtzeitig hörte kurz nach neun das Nieseln auf und es ging mit wetterfestem Schuhwerk zum Schloss. Dort trafen sich heute Morgen Mitglieder der Gemeindevertretung und der Bürgermeister mit dem Revierförster. Was wir bisher als „Vorlage“ und Protokollanhang kennen, die „Forsteinrichtung“, das wurde mit dem gemeinsamen Gang durch den Wald greifbarer. Für 10 Jahre hatten wir einem Konzept für Bewirtschaftung und Entwicklung das ok gegeben und konnten uns nun ein Bild von der Umsetzung machen. Erholungswert vor wirtschaftlichen Gewinnen, Waldverjüngung, Wildbeobachtung, Baumzählung, Buchen-Stärke und Ansiedlung seltenerer Baumarten (Elsbeere, Ulme, Wildkirsche, Weißtanne, um nur einige zu nennen), erfreulich geringe Dürre- und Sturmschäden, Mountainbike-Trails – 2 ½ Stunden lang gingen uns die Themen nicht aus. Ein spannender Vormittag mit Ausklang beim Imbiss in der Burgschänke. Ein Dank an den Förster, Herrn Elbert, mit seiner liebenswerten Begleiterin Alma.

Erster Rückblick auf die Haustür-Tour

Brrr, es bleibt kalt! Jeden Tag schwanke ich zwischen den halben Handschuhen, mit denen man besser schreiben kann und den warmen .. Keine Frage aber, dass ich losziehe, denn es macht schließlich jeden Tag Spaß, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Heute will ich mal einen ersten Rückblick auf die vielen Haustürgespräche werfen, mit denen ich am 7. Januar angefangen habe.

In der ersten Woche habe ich die Sandwiese besucht, an jedem Nachmittag sowie Samstag. Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben mir ihre Tür geöffnet und oft wollten sie auch direkt etwas loswerden. Mein Buch füllt sich vom ersten Tag an ordentlich. Probleme mit rücksichtlosen Parkern und Rasern, LKW-Verkehr im Wohngebiet,  Müll im Straßenraum, fehlende Hundetüten-Spender, Überflutungen bei Starkregen, Kinderbetreuung, unsachgemäße Behandlung der öffentlichen Grünanlagen, eingeschränkte Internetverbindung und noch einiges mehr. Wünsche gab es natürlich auch. Z.B. nach einem Seniorentreff in der Sandwiese, mehr Bänken und mehr Passgenauigkeit des öffentlichen Nahverkehrs.

Einige Alsbacher Straßen folgten in den letzten 2 Wochen. Die Themen sind ähnlich. Dazu gekommen ist die Frage, wie die Orts-Innenverdichtung gestaltet wird und wie die Bauzeit beim REWE für ältere Menschen überbrückt werden kann. Nicht nur einmal kam der Wunsch nach mehr und blühender Bepflanzung.

Meine Haustür-Tour bis jetzt:

Vom 07. Januar bis 12. Januar: in der Sandwiese

  • Hähnleiner Straße
  • Rheinstraße
  • Schlesierstraße
  • Neckarstraße
  • Mainstraße
  • Friedrich-Ebert-Straße
  • Am Schleifweg

    Wahlkampfmobil

  • Im Hartgrund
  • An der Fohlenweide.

Vom 14. Januar bis 19. Januar: in Alsbach

  • Am Katharinenberg,
  • Brückenweg,
  • obere Hauptstraße
  • Lindenstraße
  • Görschelweg
  • Hindenburgstraße
  • Im Bolch
  • Schlossstraße
  • Hochstraße
  • Marienruhweg
  • Im Hausstück
  • Am Bahnhof
  • In der Pfarrtanne
  • Neue Bergstraße

Vom 21. Januar bis 26. Januar: in Alsbach

  • Ludwigstraße
  • Weinbergstraße
  • Jahnstraße
  • Im Kies
  • Lindenstraße
  • Kirchstraße
  • Melibokusstraße
  • Im Vogelgesang
  • Im Kießling
  • Rosengartenstraße
  • Im Gehren

Abrissparty am Rewe

In dieser Woche komme ich nicht so viel in den Ort, wie ich mir das wünsche. Kreis- und dienstliche Termine haben sich reingedrängt, da blieb nur Zeit für kleine Runden in Alsbach, mit kurzen Wegen ums Eck. Und heute kam noch ein besonderer Termin in Alsbach dazu: Abrissparty beim alten Skoberne-Gelände. Der Bagger setzte an, um den REWE abzureißen und viel Volk wollte dabei sein. Alle hatten Gelegenheiten, sich die Pläne für den Neubau anzusehen, mit den Vertretern der Firma Schoofs Immobilien und untereinander ins Gespräch zu kommen. Dazu gab’s Häppchen und was zu trinken. Und der Bagger setzte nicht nur symbolisch an. Noch während wir Pläne studierten, Gemeinschaftsdachterrasse und Supermarkt-Anlieferung besprachen, wurde draußen kräftig geschafft und jede Menge Schutt und Schrott umhertransportiert. Einige Jahr wurde von den Eigentümern und den Architekten konzipiert und geplant, jetzt wird es mit der Fertigstellung hoffentlich rasch gehen, damit wir wieder im Ort einkaufen können.

Den Tagesabschluss bildete ein vom Seniorenbeitrag organisierter Vortrag des ASB zu Unterstützungsleistungen zuhause. Hausnotruf und Mittagessen-Versorgung standen im Mittelpunkt. Für die oft gewünschten Dienstleistungen rund um den Haushalt blieben heute Fragen offen. Gut, dass der Seniorenbeirat das auch gleich aufgreifen will.

Tolles Frühstück mit den Vereinen

Seit vielen Wochen ist meine Homepage öffentlich, schon einige Wochen lang gehe ich „als Kandidatin“ aktiv auf die Bürgerinnen und Bürger zu und seit 2 Wochen bin ich an den Haustüren unterwegs – da werde ich natürlich auch mal gefragt: „Was sind denn so die Erlebnisse?“, „was haben denn die Leut‘ auf dem Herzen?, „welche Erfahrungen machst du?“

In meinem Wahlkampftagebuch möchte ich meine Erlebnisse teilen, immer mal wieder werde ich von meiner Haustür-Tour und Veranstaltungen berichten.

Den Anfang soll heute mein Rückblick auf das erste Treffen mit den Vereinen machen. Ich hatte den Alsbach-Hähnleiner Vereinen angeboten, mich heute zu einem Frühstück oder am 31. Januar zu einem Abendimbiss zu besuchen. Heute Morgen sind sieben Vereine meiner Einladung gefolgt. Bei Bretzeln, Weißwurst, Käsewürfeln und Gemüse haben wir uns im Hähnleiner Dorfgemeinschaftshaus getroffen und die verschiedensten Themen besprochen. Vom Veranstaltungskalender der Gemeinde auf der neuen Homepage über die Unterstützung zu rechtlichen Themen, den Sorgen um die Hallensanierung vor der Kerb und die Durchführung des Kerwe-Umzugs, der Ansprache von Neubürgern zum Vereinsleben, der Nutzung des alten Bauhofs und der alten Feuerwehr bis zu der stetig begleitenden Frage der Kommunikation von Gemeinde zu Vereinen und den Vereinen untereinander. Ein lebhafter und freundlicher Austausch, der mir sehr gefallen hat. Natürlich war ich auch gefordert, Stellung zu beziehen, nicht nur zu Vereinsfragen – klar: alle Gäste waren ja auch als Bürger da. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Vereinstermin am 31. Januar, dann in Alsbach.

Direkter Kontakt zu mir:

Anke Paul | Kirchstraße 44 |
64665 Alsbach-Hähnlein

Tel: 06257/939422  Mobil: 0162/9832754
Mail: anke@anke-paul.de
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